Buchbeitrag erschienen: Ungleichheit als Gefahr für Demokratie, Teilhabe und Stabilität

bpb_oben-mitte-untenDer Beitrag „Ungleichheit als Gefahr für Demokratie, Teilhabe und Stabilität“ von Till van Treeck und mir, der Anfang März in der Zeitschrift APuZ der BPB erschienen ist, wurde nun in einem BPB-Buch abgedruckt. Der Band der BPB-Schriftenreihe kann hier als PDF downgeloaded werden oder als gedrucktes Exemplar (4,50 Euro zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

Wie werden Einkommensunterschiede in Deutschland gerechtfertigt?

typologie_schemaDiese Frage habe ich mir in meiner Masterarbeit vor zwei Jahren gestellt und versucht ihr anhand einer Analyse der Debatte um das Rekordgehalt des VW-Managers Martin Winterkorn auf die Spur zu kommen. Das Ergebnis ist eine Typologie von Argumenten, mit denen Ungleichheit von Einkommen typischerweise gerechtfertigt wird.

Passend zur heutigen Jauch-Sendung habe ich die Arbeit nun doch einmal herausgekramt…

Wen es genauer interessiert: 131210 Masterarbeit Julian Bank – Rechtfertigungsmuster Einkommensungleichheit (PDF)

Weitere Artikel zum Thema:

Martin Winterkorn und die Rechtfertigung von Ungleichheit

„Thomas Piketty und die Verteilungsfrage“ – Neues E-Book erschienen

piketty_sammelbandNeues E-Book zur Piketty-Debatte und den wirtschaftspolitischen Implikationen für Deutschland erschienen: „Thomas Piketty und die Verteilungsfrage – Analysen, Bewertungen und wirtschaftspolitische Implikationen für Deutschland“, Hg.: Peter Bofinger, Gustav Horn, Kai Schmid und Till van Treeck (ISBN 978-0-9926537-3-6)

Thomas Pikettys Bestseller „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ hat im vergangenen Jahr viele Rekorde gebrochen. Es ist eines der meistverkauften Ökonomie-Sachbücher überhaupt. Entsprechend rankt sich um das Buch ein ganzer Strauß an Sekundärliteratur. Weiterlesen →

Einen Schwenk finden wo keiner ist – neuer Angriff auf Piketty

Man schreibe ein Buch zu einem unbequemen Thema. Man schreibe ein differenziertes Buch. Man fordere politisch brisante Reformen. Dieses Buch wird verrissen und vielfach verzerrt in der Öffentlichkeit diskutiert. Man bemühe sich um Richtigstellung und wiederhole einen Punkt, den man die ganze Zeit macht, betont ihn aber noch mehr, um denen zu begegnen, die das eigene Argument falsch wiedergeben. Geschafft: Man hat in den Augen der Kritiker einen Schwenk vollzogen, ohne ihn je vollzogen zu haben. Weiterlesen →

Wo die wilden Vermögen liegen – Gabriel Zucmans „Taxing Across Borders“ als Meilenstein der Steuerfluchtforschung

Schätzungsweise 190 Milliarden Dollar gehen Staaten weltweit jedes Jahr verloren durch Steuerflucht und Steuervermeidung allein aus Finanzvermögen. Zudem sinken die effektiven Steuersätze auf Unternehmsngewinne kontinuierlich, wie der junge Ökonom Gabriel Zucman am Beispiel der USA aufzeigt. In einem neuen Journalartikel fasst er seine Forschungsergebnisse zu Steuerflucht und Steuervermeidung zusammen. Weiterlesen →

Warum Freiheit nicht Ungleichheit rechtfertigt

Ungleichheit wird regelmäßig als hinzunehmendes Resultat einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung gerechtfertigt. Die tiefere Begründung wird dabei gerne mit einem Verweis auf Freiheit als Wert gegeben. Der politische Philosoph G. A. Cohen aus Oxford, vor mittlerweile fünf Jahren verstorben, hat dieses Argument auf so brillante Weise zerlegt – dass eine kurze Erinnerung immer wieder lohnt. Weiterlesen →

Schwache Argumente? Einblicke in den Abgrund der deutschen Piketty-Debatte

Thomas Pikettys ‚Capital in the 21st Century’ macht international Furore – es führt Bestsellerlisten an, füllt die Blogs und Feuilletons, ja sogar zum Talk-Show-Thema in der ARD hat das Buch, das die wachsende Einkommensungleichheit und Vermögenskonzentration in den Fokus rückt, getaugt. Da ist es nicht verwunderlich, dass es die Kritiker auf den Plan ruft. Die Wucht allerdings, mit der die Attacke von einschlägigen Medien und Ökonomen insbesondere in Deutschland betrieben wird, lässt aufhorchen. Ein Gespenst geht um, das Gespenst der Ungleichheitsforschung. Weiterlesen →